So spielt man Setar
Der Setar ist ein Saiteninstrument mit einem ganz eigenen Klang, das zur Familie der Tanbur gehört. Zudem wird Knochen zur Verzierung des Holzkorpus verwendet. Wie also spielt man Setar?
Der Setar besteht aus zwei Teilen: dem Korpus und dem Hals. Am Ende des Halses befindet sich der Bereich, an dem Wirbel oder Werkzeuge zum Einstellen der Stimmung eingesetzt werden. Der Setar hat einen weichen Klang und umfasst bis zu drei Oktaven. Obwohl der Setar im persischen Musikrepertoire fest verankert ist, wird er überwiegend als Soloinstrument gespielt. Lesen Sie unseren Artikel weiter, um zu erfahren, was Sie über das Setar-Spiel wissen sollten.
Merkmale des Setar

Setar bedeutet drei Saiten. Heute findet man ihn jedoch auch mit vier Saiten. Er besitzt zwei Stahl- und zwei Messingsaiten. Das Griffbrett dieses persischen Musikinstruments hat 25 bis 26 Bünde.
Der Setar wird aus Maulbeerholz gefertigt und misst üblicherweise etwa 85×20 cm (einschließlich einer 15 cm tiefen Schale). Da es sich um ein empfindliches iranisches Musikinstrument handelt, wird der Setar vor allem von Sufis mitgeführt und gespielt.
Der Setar besteht vollständig aus Holz und hat keine Schafsfellmembran. Er wird unmittelbar mit den Fingernägeln gespielt, insbesondere mit dem des Zeigefingers, und ein Plektrum ist nicht erforderlich.
Ist es schwer, Setar spielen zu lernen?

Der Setar zählt zu den authentischsten und charakteristischsten Instrumenten der traditionellen iranischen Musik. Zudem ist der Setar leicht zugänglich. Er hat sich im Laufe der Zeit verändert; heute besitzt er vier Saiten, und die Zahl seiner Bünde reicht von 22 bis 28. Gespielt wird der Setar mit dem langen Fingernagel des Zeigefingers. Der Setar hat eine weiche Klangfarbe, kann aber zuweilen laut und kraftvoll klingen.
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Wie spielt man Setar?

Das Instrument kann die Ohren desjenigen, der Setar spielt, strapazieren. Deshalb wird zum Üben der Grundton A verwendet, um die erste Saite zu stimmen. Ein weiterer Grund für die Verwendung von A ist die Beschaffenheit der Saite. Durch dieses Vorgehen erhöht sich die Haltbarkeit der Saiten.
Zugleich lassen sich Techniken wie das Aufsetzen der Finger auf die Saiten und das Niederdrücken der Saiten leichter ausführen. Für jeden Dastgah ist in der Regel eine eigene Melodie vorgesehen. Empfindung und Thema des Stücks können jedoch je nach Dastgah-System des Spielers unterschiedlich ausfallen. Wenn also die erste Saite auf den Ton C und die zweite Saite auf den Ton G gestimmt werden soll, ist es möglich, jede jeweils um einen Bund versetzt zu stimmen.
Außerdem sollten Sie wissen, dass das Handgelenk beim Auflegen der Hand über die Schale nicht verdreht werden darf und dass der Setar dabei wie von einer halb geöffneten Faust umschlossen liegen sollte. Der kleine Finger und der Daumen sollten sich auf je einer Seite der Saiten befinden. Beim Anschlagen sollte die Bewegung des Zeigefingers nicht aus dem ersten Fingerglied kommen, sondern aus dem zweiten Fingerglied des Zeigefingers.
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